Glaserfasern mit Ethernetkabel/freepik.com

Modem, Router, DSL, Glasfaser: Hast Du noch den Durchblick?

von Ronnie Kohler

Wenn Du Dich mit Deinem Internetzugang auseinandersetzt, stösst Du unweigerlich auf einige Fachbegriffe. Vielleicht hast Du Dich auch schon mal gefragt: Sind Modem und Router eigentlich das gleiche? Was ist besser – DSL oder Glasfaser? Worin sich die beiden Geräte und Technologien unterscheiden und was Du für Deinen Internetzugang wissen musst, erläutere ich Dir in diesem Blog-Beitrag.

Modem und Router: Wie unterscheiden sich die beiden Geräte?

Wer in den späten 1990er- und frühen 2000er-Jahren die ersten Erfahrungen mit Internet zuhause sammelte, kann sich bestimmt an das unvergessliche Geräusch beim Einwählen mit dem «56k Modem» erinnern. Ganz zu schweigen davon, dass die anderen Familienmitglieder nicht gleichzeitig telefonieren konnten und sich so manche Kids aufgrund hoher Internetrechnungen mächtig Ärger eingehandelt haben. 

Der Begriff «Modem» setzt sich aus «Modulator» und «Demodulator» zusammen. Insofern ist Modem einfach eine Kurzform. Das Modem stammt aus den Anfängen des Internetzeitalters. Es ist dafür verantwortlich, digitale Signale so anzupassen, dass sie analog über eine Telefonleitung gesendet werden können. Das Modem funktioniert heute zum Glück geräuschlos und hat als einzelnes Gerät an Bedeutung verloren. 

Denn die Aufgaben sind vielfältiger geworden: PCs, Laptops, Smartphones, Tablets, Smart TVs: Heute verbinden wir mehrere Endgeräte mit einem Internetanschluss. Seinen Platz eingenommen hat der «Router». Dabei handelt es sich um ein Netzwerkgerät, das normalerweise auch die Funktion des Modems bei sich integriert hat. Deshalb steht heutzutage auch nur noch ein Gerät in Deinem Zuhause. Die Aufgabe des Routers ist es zudem, alle internetfähigen Geräte in einem Haushalt zu verbinden. Auch Verkabelungen zu Endgeräten ist inzwischen Geschichte. Moderne Router sind WLAN-fähig und verteilen die Signale über ein Funknetz.

FRITZ!Box 5530 Fiber von AVM
FRITZ!Box 5530 Fiber von AVM. Quelle: avm.de

DSL und Glasfaser: Wie funktionieren die beiden Technologien?

Dem einen oder anderen dürfte das damals revolutionäre «ISDN» noch ein Begriff sein. Heute sprechen wir nur noch von zwei Internet-Technologien: «DSL» und «Glasfaser». Mit dem Übertragungsstandard DSL – kurz für Digital Subscriber Line – gelangt das Internet normalerweise über Kupferkabel des Festnetztelefonanschlusses in die Schweizer Haushalte. Trotzdem bleibt – anders als früher – die Leitung zum Telefonieren frei. Denn DSL nutzt die hohen Frequenzen, der Telefonanschluss die niedrigen. Die Kupferleitung wird von einer zentralen Vermittlungsstelle des Providers in die Haushalte übertragen. Wie weit dieser Verteiler entfernt liegt, hat auch einen Einfluss auf die Internetgeschwindigkeit. 

Bei der Glasfaser-Technologie ist der Name Programm: Daten werden über kleine Glasdrähte in Lichtsignalen übertragen. Im Gegensatz zu DSL wird die Glasfaserverbindung nicht mithilfe von Strom, sondern durch Lichtimpulse betrieben. Allerdings muss, anders als bei DSL, die Glasfaserverkabelung bis in die Haushalte geführt werden. Deshalb beschäftigt uns der Ausbau des Glasfasernetzes auch schon seit vielen Jahren. Die Vorteile sind allerdings bedeutend: Glasfaser ist wesentlich schneller und auch weniger anfällig für Störungen.

Internet von Teleboy: 98% Abdeckung über DSL und Glasfaser

Bei Teleboy nutzen wir die Kupfer- und Glasfaserleitungen von Swisscom. Dadurch können wir fast jedem Haushalt entweder Internet über DSL oder Glasfaser anbieten. Denn die Swisscom-Infrastruktur deckt etwa 98% aller Schweizer Haushalte ab. Welche Technologie bei Dir verfügbar ist und welche Internetgeschwindigkeit Du erreichen kannst, prüfst Du ganz einfach auf der Teleboy-Website. Dort erfährst Du auch, welches Internet-Abo von Teleboy zu Dir passt. In einem Blog-Beitrag haben wir Dir zudem die wichtigsten Fragen rund um die nötige Internetgeschwindigkeit für die verschiedenen Bedürfnisse beantwortet.

Nochmal zurück zu Modem und Router: Jetzt kennst Du Dich zwar mit den Begriffen bestens aus. Bestellst Du ein Internet-Abo von Teleboy, brauchst Du Dir trotzdem keine Gedanken über diese beiden Geräte zu machen. Denn Teleboy stellt Dir den passenden, bereits vorkonfigurierten WLAN-Router kostenlos mit Deinem Abo zur Verfügung. Willst Du’s trotzdem etwas genauer wissen, empfehle ich Dir den Blog-Beitrag zu den wichtigsten Funktionen der Fritzbox.

Übrigens: Wenn Du jetzt ein Internet-Abo von Teleboy bestellst, erhältst Du mit dem Gutscheincode INTERNET50 einen Willkommens-Rabatt von CHF 50.–.